Bester Brenner: Konterfei von Ludwig Hettig in Ebersweier
Offenburger Tageblatt vom 19. August 2016, Author: Volker Gegg, Bild: Gerhard Harmuth

og eber brennerAls bester Brenner Badens brillierte er bei der 35. Prämierung des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner in Sasbachwalden: Mit einem sortenreinen »Dolleseppler«-Kirschwasser erreichte er bei der Prämierung 57 von 60 möglichen Punkten. Unter 360 Teilnehmenden war Ludwig Hettig damit die Nummer eins in Baden! Jetzt begrüßt ein Foto von ihm die durchfahrenden Gäste der Gemeinde Ebersweier. 

Ortsvorsteher Horst Zentner lud Brennerkollegen aus dem Durbachtal ein, um mit der Aufstellung des Konterfeis den Erfolg des Brennmeisters zu feiern. Zentner sagte in seiner kurzen Ansprache: »Wir wohnen in einer von Gott gesegneten Gegend!« Neben der Qualität von Durbacher Weinen und der Gastronomie sei auch die Beschaffenheit der Edelbrände von Jahr zu Jahr gestiegen. »Wir sind stolz auf das Ergebnis von Ludwig Hettig, denn es zeigt, welch gute Produkte das hervorragende Obst im gesamten Durbachtal hervorbringt.«

Hermann Gumpp sprach im Namen der Brenner: »Es ist einmalig, was Ludwig erreicht hat. Sein Erfolg ehrt uns alle!« Ludwig Hettig sieht seinen Erfolg als Lohn für »Herzblut, Experimentierfreude und Ausdauer«. Momentan arbeitet er an der Entwicklung eines Gins (Wacholderschnaps) mit natürlichen Kräuterzusätzen. »Demnächst ist das Erzeugnis wohl reif für den Verkauf«, meint der Spitzenbrenner 2016 und schmunzelt.

Durbacher Kleinbrenner waren bei Wettbewerb erfolgreich
Offenburger Tageblatt vom 27. Mai 2016, Author: Volker Gegg

Durbachs Kleinbrenner feierten im Museumshof ihre Medaillenerfolge bei den jüngsten Baden-Spirits 2016. Vier Ehrenpreise, 41 Gold-, 72 Silber- und 33-Bronze-Auszeichnungen wurden an die 20 teilnehmenden Kleinbrenner verteilt. Ludwig Hettig, bester Brenner Badens, wurde gebührend gefeiert.

 

Nicht nur durch seine Weine hat sich Durbach in den vergangenen Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf erarbeitet, auch in Sachen Destillate kann sich der goldene Weinort mehr als nur sehen lassen. Der Genuss von einem edlen Brand ist nicht nur nach einem guten Essen ein exquisites Erlebnis, sondern auch gelungener Abschluss eines geselligen Abends. 

Dass in Durbach das Brennen von Schnäpsen schon immer eine Rolle spielte, ist auch den umfangreichen vorhandenen und stets gepflegten Streuobstwiesen im Durbach-Tal zu verdanken. Weit über 200 Brennrechte gibt es zwischen Ebersweier und Durbach. 20 dieser Kleinbrenner nahmen jüngst bei der Prämierung »Baden Best Spirits 2016« des Badischen Kleinbrennerverbandes teil. Und dies mit hervorragendem Erfolg. Vier Ehrenpreise, Platzierungen in den Top Ten, 41 Gold-, 72 Silber- und 33 Bronzemedaillen gingen ins Durbachtal. Grund genug für die beteiligten Kleinbrenner, ihren Erfolg im Rahmen eines Empfangs im Museumshof des Wein-  und Heimatmuseums gebührend zu feiern.  

So wurde Ludwig Hettig aus Ebersweier für seine angestellten Produkte als bester Brenner Badens ausgezeichnet.  Hettig punktete nicht nur mit acht Goldmedaillen, sondern erhielt auch zwei Ehrenpreise sowie die höchste Platzierung unter den Top Ten der besten Brände. Sieben Goldmedaillen brachte der ebenfalls aus Ebersweier stammende Hermann Gumpp ins goldene Weintal, und mit sechs Goldmedaillen sowie einem Ehrenpreis wurde der Durbacher Helmut Werner für seine angestellten Produkte ausgezeichnet.

Ebenfalls mit einem Ehrenpreis wurde Michael Wörner aus dem Wiedergrün bedacht. Für seinen Museumsschnaps aus der alten Apfel­sorte »Ärbere­diddle« erhielt der Museumsverein übrigens die Silbermedaille beim Wettbewerb. 

»Dolleseppler« bringt den Sieg«
Offenburger Tageblatt vom 3. Mai 2016, Autor: Rosa Harmuth

»Das passiert einem wohl nur einmal im Leben«, sagte Ludwig Hettig aus Ebersweier sichtlich gerührt. Als bester Brenner Badens brillierte er bei der 35. Prämierung des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner in Sasbachwalden. 

Mit einem sortenreinen »Dolleseppler«-Kirschwasser verwöhnte er kürzlich im Anschluss an die Ortschaftsratssitzung in Ebersweier die Anwesenden. Mit diesem edlen Produkt hatte er bei der Prämierung 57 von 60 möglichen Punkten erreicht. Stolz teilte er deshalb sein Glück. »Dieser Glanz fällt auf unsere Gemeinde zurück«, sagte Ortsvorsteher Horst Zentner. Er erklärte: »Von 3219 Anstellungen gingen 147 Medaillen nach Durbach und Ebersweier, davon erhielten 18 Brenner 41 Goldmedaillen.«

Vier Ehrenpreise (entsprechend 60 Punkten) erhielten Michael Wörner Wiedergrün, Tobias Werner Sendelbach und Ludwig Hettig. Sie gehören damit zur Top-Ten der Badener Brenner. 
Ludwig Hettig erreichte die Bestpunktzahl von fünf Bränden (289 von 300 möglichen Punkten). Als herausragender Brenner von 360 Teilnehmenden ist Ludwig Hettig die Nummer Eins in Baden.